„Buen Vivir“ & das nachhaltig gute Leben

Kurz, klar und ansprechend sollten wir TeilnehmerInnen an der Sommer-Universität „Transmedia Storytelling | Kultur des Klimawandels“ gerade die Lebensphilosophie des „Sumak kawsay“ (spanisch: Buen Vivir) vorstellen und zwei Vorschläge machen, wie sie mit den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung verknüpft werden könnte.

HIER geht’s zu meinem Beitrag.

Zukunftsgeschichten erzählen …

Nachhaltig zu leben heißt, reicher zu sein, ohne dass es dafür (mehr) Geld braucht. Das Gegenteil von „Gürtel enger schnallen“.

Was das bedeutet und wie das gehen kann, ist vor allem eine Frage der Kommunikation. Früher haben wir Menschen dafür am Feuer oder in der „guten Stube“ zusammen gesessen und den Geschichten der Alten gelauscht oder denjenigen, die herumgereist waren und andere Kulturen und deren Lebensweisen kennengelernt hatten.

Die Internationale Sommer-Universität des Culture Climate Communications Lab rückt das Geschichtenerzählen in den Mittelpunkt der so genannten „Großen Transformation“, dieses Übergangs in eine neue Zeit bewusster Entscheidungen für ein zukünftiges Buen vivir / Gutes Leben möglichst aller Wesen auf dem Planeten Erde: Weiterlesen

Unser Netz Kuba-Mexiko wird größer :-)

Noch einmal habe ich jetzt im Sommer meine Freundin Nuria Costa in ihrer EcoAldea „Bosque de Agua“ im mexikanischen Cuernavaca besucht und die Gelegenheit zum Ausbau und zur Vertiefung der Kontakte unseres Netzwerks „Amar(anth)“ genutzt.
Nachfolgend ein paar Fotos von den freundschaftlich-kreativen Treffen, die unser Amaranth-„Alliierter“ Francisco Bonilla – tätig für die Stiftung „Puebla produziert“ und die Fa. Emprender Siglo XXI, Puebla/Mexiko – für mich vorbereitet hatte (Foto 1): Weiterlesen

Ganz besonderes Sommer-Meeting: REMEMUR (Mexiko) – INCA (Kuba)

2016-Baby_Nuria_Sandra_Madeleine

Was für eine Freude war es für mich, Bárbara Benítez, „Baby“, die kubaweite Koordinatorin im Bereich Gender des Kubanischen Forschungsinstituts für Agrarwissenschaften (INCA), wiederzusehen, die den Amaranth zu den kubanischen Landfrauen trägt!

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FRÖHLICHE BESUCHE zwischen Mexiko und Kuba

2016-Sandra_Nuria_Madeleine_Alba

Letzte Woche haben wir – Sandra Rodríguez Ribalta (Stadtteilprojekt „Ando Reforestando“) , Nuria Costa Leonardo (Mexikanisches Land-/Frauennetzwerk und Koordinatorin der 1000 Friedensfrauen in Lateinamerika) und ich – in Havanna den Projektideen-Austausch zu Ernährungssicherheit bzw. nachhaltiger lokaler Entwicklung allgemein fortgesetzt, der bei meinem Besuch bei Nuria in Mexiko im Juni an Fahrt gewonnen hatte; ebenfalls teilnehmen konnte jetzt zu unserer großen Freude auch unsere Freundin Alba Camejo, die über ihr Projekt „Árbol de vida“ zu Umweltthemen publiziert.

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Und ewig grüßt die Steinzeit … ?

2016_04_22.-Blogbeitrag_Gender

Abbildung auf dem Buchtitel: Wandrelief aus dem Nord-Palast des Assurbanipal in Ninive (Britisches Museum, London)

Aufhänger:
⦁ „Die Entstehung des Patriarchats“, Gerda Lerner (Campus 1995)
⦁ „Das Jenseits ist eine Insel – … Eine Reise auf den Spuren der Freundschaftsökonomie“, Artikel v. Sabine Vogel in der Berliner Zeitung Nr. 67 v. 19./20.03.16 im Magazin S. 1+2

Die Lektüre von Gerda Lerners Buch hat mich – fast – sprachlos zurückgelassen: Sollte es wirklich so sein, dass das ganze „Gedöns“ der globalen patriarchalen Dominanz bis zum heutigen Tag ganz schlicht auf dem i.d.R. jederzeit leicht auszulösenden männlichen Drang nach Entladung ihrer Sexualität beruht, der damals im Paläolithikum, der Altsteinzeit, wegen der hohen Kindersterblichkeit wichtig war zum Überleben der Gattung Mensch? Und dass, um diesen Sex-Drang gesellschaftlich etablieren zu können, ohne dafür als das schwache Geschlecht dazustehen, ein ganzes Machtgefüge inkl. theoretischen Überbaus samt Herrschaftsinstrumenten wie Sexismus und Rassismus sowie dazu gehörigen Unterdrückungsmechanismen konstruiert wurde?

Wird am Ende die Welt von altsteinzeitlichen Wilden, verkleidet mit Schlips und Kragen, regiert und haben diejenigen mit ihrer Vermutung Recht, die da sagen, dass diese Wilden eher die Welt untergehen lassen, als ihr androzentriertes, patriarchal dominantes Denken und Handeln zu ändern?

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„El Proyecto Tahití“ wird zu „El Proyecto Cuba Alegre“: Kuba-Kolloquium „Die Zukunft gestalten mit lokaler Kraft!“

(Bericht in Anlehnung an den spanischen Eintrag von M. Porr mit Fotos auf diesem Blog v. 08.03.13 und dessen Übersetzung durch den Equilibrismus e. V.)


Der deutsche Science-Fiction-Roman „Das Tahiti-Projekt“ von Dirk C. Fleck handelt von einer Insel, die sich inmitten der bewegten Zeiten, in denen wir gerade in allen Ländern der Erde leben, für eine Zukunft nachhaltigen Wohlergehens entscheidet. Ihr Hintergrund: die Zusammenstellung praktikabler Konzepte unter dem Namen „Equilibrismus“. Der Roman wurde jetzt in der spanischen Version mit einem Vorwort des renommierten Journalisten und Historikers Pedro Pablo Rodríguez vom Verlag Arte y Literatura herausgebracht und in Kuba auf der diesjährigen 22. Buchmesse von Havanna vorgestellt (P. P. Rodríguez ist eine der beiden Persönlichkeiten, denen die Havanna-Buchmesse 2013 gewidmet ist).
 
Madeleine Porr, die Übersetzerin dieses Romans, ist seit rund 20 Jahren der nachhaltigen lokalen Entwicklung in ihren beiden Heimatländern Deutschland und Kuba verpflichtet; sie ist die Geschäftsführerin des gemeinnützigen deutschen Vereins En Buenas Manos e. V. und die Koordinatorin des Ernährungs- und Energiekreislaufprojekts El Pan Alegre – Das Fröhliche Brot.
 

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Tahiti goes Cuba

Was für eine Freude! „Das Tahiti-Projekt“ wird auf der Buchmesse Havanna (14.02.-24.02.2013) erstmalig in spanischer Sprache veröffentlicht mit einem Vorwort von Pedro Pablo Rodríguez López.

Nachdem Madeleine Porr das Buch 2009 ins Spanische übersetzt hat, präsentierte sie die Übersetzung 2011 auf der Buchmesse Havanna erfolgreich dem Verlag Arte y Literatura.