„El Proyecto Tahití“ & „El Proyecto Cuba Alegre“

Habana-Cuba.

Coloquio: “Haciendo el futuro con fuerza local”
(“El Proyecto Tahití” se convierte en el “Proyecto Cuba Alegre”)

Invitación a participar

Del 19 al 21 de febrero de 2013, de 10 a.m. a 2 p.m., se realizará, en la Asociación Cubana de las Naciones Unidas (ACNU), 25 y J, El Vedado, el coloquio “Haciendo el futuro con fuerza local”, Weiterlesen

EINLADUNG ZUM ERNTEFEST 29.+30.09.12

Am Wochenende des 29. und 30.09.12 wird in der „Fröhlichen Amaranth-Kinderbäckerei“ noch einmal die lange Zeit vergessene alte Kulturpflanze Amaranth mit all ihren Qualitäten und kulinarischen Verwendungsmöglichkeiten im Mittelpunkt stehen.
 
Mit ihren Familien lernen die Kinder die spannende Geschichte des kleinen Amaranthkorns kennen und finden heraus, woher seine Riesenkräfte stammen.
 
Neben Suppe, Flammkuchen und Teigtaschen …

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Fröhliches Saubermachen/Herrichten des Backcontainers am Freitag

Ihr Lieben, 

am Freitag, den 18. Mai 2012 gehts los mit der „Fröhlichen Putzaktion“ der neuen Amaranth-Kinderbäckerei in der Wuhlheide. Yipiiiii.

Wer mitmachen will bei der Putzparty kann gegen 10 Uhr in die Wuhlheide, vor dem FEZ-Berlin kommen. Grünspan wegbürsten, Regale und Tische polieren, den Container baden und vieles andere mehr….

 (Foto: M. Porr)

Auch ne lustige Fotodoku neben den helfenden Händen tragen zu dieser Superaktion bei.

Wir sehen uns am Freitag und freuen uns mächtig drauf 🙂

Besuch vom Deutschen Naturschutzring

Letzten Donnerstag hatten unser Verein En Buenas Manos e.V. und die Ökoinsel im FEZ-Berlin ein „Urgestein“ zu Besuch: den Deutschen Naturschutzring (DNR), seit 1950 der Dachverband der im Natur- und Umweltschutz tätigen Verbände in Deutschland.
Im Rahmen des Nachhaltigkeits-Checks, einer Initiative der Umweltverbände DNR, BUND und NABU mit den Schwerpunkten ökologische Gerechtigkeit (DNR), zukunftsfähige Kommune (BUND) und Flächenverbrauch reduzieren (NABU), ist EL PAN ALEGRE – DAS FRÖHLICHE BROT eines der als Vorbilder ausgewählten Projekte unter dem Titel: „Ein Fröhliches Brot zwischen Nachhaltigkeit und Gemeinwohl“.
 
Nach einem ausgedehnten Rundgang über die frühlingsblühende und -duftende FEZ-Ökoinsel inkl. Abstechers zum Bienenhof von Kriemhild Stephan gab es im „Grünen Klassenzimmer“ noch einen Power-Point-Überblick über die Bildungsarbeit von En Buenas Manos (übrigens ebenfalls zu finden in der Scroll-Leiste rechts unter BESCHREIBUNG/DESCRIPCIÓN).
Auch auf diesem Wege nochmals herzlichen Dank für Euren Besuch, Ines Jentsch (DNR, Projekt „Nachhaltigkeitsstrategie – Ökologische Gerechtigkeit“) und Hans-Hermann Hirschelmann (Future-on-wings e.V.)!
(Foto: M. Porr)
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WERKSTATT-N-AUSZEICHNUNG AUCH IN DIESEM JAHR!

Zu unserer großen Freude erreichte uns soeben die folgende Nachricht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Jury hat alle eingereichten Impulse und Projekte geprüft:
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihre Einsendung zu den 100 Werkstatt N-Projekten und -Impulsen 2012 gehört. Herzlichen Glückwunsch!

Anbei senden wir Ihnen das Signet des Qualitätslabels „Werkstatt N-Projekt 2012“ zu. Sie können es ab sofort in Ihre Kommunikation einbinden. …

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr in der Werkstatt N!
Mit freundlichen Grüßen
Eike Meyer
– wissenschaftlicher Referent –
Rat für Nachhaltige Entwicklung

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Unsere Workshop-Saison 2011 geht zu Ende …

… und wieder wäre alles Engagement gar nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung der vielen wunderbaren Freundinnen und KollegInnen aus unserem Verein und seinem Umfeld sowie dem FEZ-Berlin.

Ein riesiges herzliches Dankeschön an Anja, Claudia, Steffi, Valeria; Eva, Sylvia, Ruth; Sabine, Silvia & Martina; Kriemhild, Ira & Kolleginnen; Wiete, Tobias, Anja & Anne!!!

Und ebenso herzlichen Dank an alle anderen, die bereits für die Zukunft ihre handfeste Unterstützung zugesagt haben!

(alle Fotos: En Buenas Manos e.V.)

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Der Amaranth und seine „3 Schwestern“: das Milpa-Landwirtschaftssystem

von Madeleine Porr
Im FEZ-Berlin, dem Sitz von El Pan Alegre in Deutschland, ist das kleine Powerkorn Amaranth bereits festes „Familienmitglied“. Die bis zu drei Meter hohen Pflanzen haben im letzten Jahr viele kleine und große BesucherInnen, aber auch FEZ-MitarbeiterInnen zum Staunen gebracht.
In diesem Jahr weitet unser Verein die Anbauerfahrung aus und zeigt den Kindern, dass eine nachhaltig gesunde Ernährung Vielfalt bedeutet (Stichwort: Biodiversität statt Monokultur); erst das intelligente Zusammenwirkenlassen von Pflanzen mit verschiedenen Eigenschaften und Vorzügen garantiert dauerhaft starke Böden und kraftspendende Bodenfrüchte.
So haben wir in unserem Schaubeet auf der FEZ-Ökoinsel einmal mehr altes Wissen aus der Natur und der Landwirtschaft genutzt und im Sinne der Permakultur das agroökologische Milpa(-Solar)-Konzept der indigenen Völker Mexikos, Guatemalas, El Salvadors und Honduras’ ausprobiert (s. Schema; Quelle: Centro de Investigación en Geografía y Geomática, Mexiko).
Hauptakteurinnen sind hier die so genannten „3 Schwesterpflanzen“ Mais, Bohne und Kürbis sowie – regional unterschiedlich – der Chili und der Amaranth, alle hoch nährstoffreich für den Menschen: Mais, Bohne und Amaranth insbesondere mit hohem Eiweißgehalt, Chili/Paprika und Kürbis mit vielen Vitaminen. Aber auch untereinander stützen sie sich buchstäblich: Die Bohne rankt an Mais und Amaranth und dankt es den beiden mit Stickstoff, der Kürbis verhindert mit seinen großen Blättern die Erosion des Bodens.
Seit Mai Schritt für Schritt in unser FEZ-Ökoinsel-Beet gesät bzw. ausgesetzt, ist unsere kleine Pflanzenfamilie bereits kräftig gewachsen (s. Fotos). Und langsam beginnt uns das Wasser im Munde zusammenzulaufen bei dem Gedanken an all die kulinarischen Köstlichkeiten, die da zur Ernte im Herbst auf uns warten …!

 

 

(alle Fotos: En Buenas Manos e.V.)


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Förderung unserer Arbeit

von Madeleine Porr

Abseits der etablierten Wege ist es für jeden gemeinnützigen Verein schwer, die Anliegen umzusetzen, deretwegen er sich gebildet hat. Vor allem das Thema „Finanzierung“ nimmt stets einen großen Raum ein, denn von ihr hängt ab, wie präsent die Arbeit in der Gemeinschaft sein kann, derem Nutzen sie doch dient.

Das ist auch bei En Buenas Manos e.V. nicht anders. Der Trägerverein von „El Pan Alegre – Das Fröhliche Brot“ hat zwar seine Überzeugung vom Sinn und Nutzen dieses Projektkonzepts nie von finanzieller Unterstützung abhängig gemacht; aber dass es neben Mitgliedsbeiträgen, privaten Einzelspenden und Sachsponsoring nun schon zum dritten Mal auch Fördermittel gibt, symbolisiert für uns auch die zunehmende gesellschaftliche Anerkennung unserer tatsächlichen „Gemein-Nützlichkeit“.



Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen unseren UnterstützerInnen und hier insbesondere der
Initiative dieGesellschafter.de sowie – aus aktuellem Anlass – erneut dem Deutschen Kinderhilfswerk!

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Willkommen bei En Buenas Manos, liebe Clara!

Ich heiße Clara und komme aus Linares, einer kleinen Stadt in der Provinz Jaén (Andalusien, im Süden von Spanien). Warum bin ich hier? Was bringt eine Andalusierin dazu, mit einem Berliner Verein zusammenzuarbeiten?

Ich habe einen Abschluss in Umweltwissenschaft, aber die Arbeit in Spanien ist nicht so gut, namentlich in meinem Fachgebiet, Umweltverträglichkeitsprüfung. Deshalb habe ich in anderen Jobs gearbeitet, z. B. als Referentin für Natur- und Umweltbildung und als Umweltpädagogin. Und ich habe eine Zusatzausbildung als Pädagogin gemacht. Danach hat die Andalusische Regierung mir eine große Chance geboten: ein Praktikum in einem Europäischen Land zu machen. Und weil ich Deutsch lerne, habe ich beantragt, hierher zu kommen.

Als ich in Berlin ankam, bekam ich das Angebot, mein Praktikum in einem gemeinnützigen Verein zu machen, bei En Buenas Manos e.V.. So habe ich Madeleine und Anja kennengelernt und das Vereinsprojekt „El Pan Alegre – Das Fröhliche Brot“. Anfangs war ich verloren, ich wusste nicht, was sie genau machen und was ich machen sollte, ihre Arbeitsmethodik ist total anders, als ich es erwartet habe.

Aber bald verlor ich meinen Zweifel und ich habe mich ganz an ihre Arbeit angepasst, sie ist flexibel, aber anspruchsvoll auch: wenn man in Projekten wie diesem arbeitet, hat man nicht eine feste Arbeitszeit, auch nicht einen Bürojob mit einer monotonen Arbeit. Im Gegenteil, in diesem Job kann man an einem Tag 6 und am anderen Tag 10 Stunden arbeiten. An einem Tag arbeitet man am Computer und am anderen Tag macht man mit Kindern Süßigkeiten und backt Brote.

Ich freue mich, weil ich mit Madeleine und Anja arbeiten kann, sie haben mich als eine Freundin aufgenommen und ich fühle mich wie ein altes Vereins-Mitglied. Ich glaube, dass für einen gemeinnützigen Verein arbeiten eine sehr gute Idee ist. Und obwohl ich bald wieder zurück nach Spanien fliege, werde ich ihnen helfen weiterzumachen.

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