GRENZENLOS GESUND ESSEN!

+  +  +   Kinder aus verschiedenen Kulturen
erarbeiten eine Ausstellung zu gesunder Ernährung  +  +  +

Die Förderung der Aktion Mensch (vielen Dank im Namen aller Beteiligten!) hat es möglich gemacht: Etwa 50 Kinder aus rund zehn verschiedenen Kulturen haben in diesem Sommer mit Projektleiterin Agnieszka Kedzierska (En Buenas Manos e. V.) an der FEZitty-Universität und auf der FEZ-Öko-Insel zu gesunder Ernährung geforscht, gekocht und gemalt.

Mit viel Spaß haben sie die Namen leckerer gesunder Nahrungsmittel zusammengetragen und dabei das kleine Kraftkorn AMARANTH kennengelernt, das ja überall auf der Welt wächst und die Kinder stark und schlau macht. Weiterlesen

En Buenas Manos e. V.: Reflexion 2013 und Ausblick

Der Tätigkeitsbericht 2013 ist fertig.

Ab 2014 gibt es einige Änderungen in der Vereinsarbeit, formal und inhaltlich. Bitte hierzu insbesondere die Seiten 11 und 12 lesen.

Mit herzlichen Grüßen,
Madeleine Porr
En Buenas Manos e. V.

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Offener Brief zur Eröffnung der „Fröhlichen Amaranth-Kinderbäckerei“

FRÖHLICH, STARK UND SCHLAU MIT AMARANTH!

Zum Internationalen Kindertag öffnet sie ihre Türen:
„Die Fröhliche Amaranth-Kinderbäckerei“ im FEZ-Berlin, Europas größtem Freizeit- und Bildungszentrum für Kinder, Jugendliche und Familien!

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+ + + TERMINE „IDEEN INITIATIVE ZUKUNFT“ + + +

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Hier die Termine für die beiden Aktionen im dm-Markt Rummelsburger Str. 16 Ecke Edisonstraße (s. Eintrag v. 01.02.12):

20.02.12 / 10-14 Uhr – Präsentation der Arbeit von En Buenas Manos e.V. im FEZ-Berlin zusammen mit der Imkerin Kriemhild Stephan, der Begründerin des FEZ-Bienenhofes: „Amaranth und Honig – ein starkes Team für starke Kinder“

29.02.12 / 14-14.30 Uhr – „Kassier-Aktion“: In dieser halben Stunde werde ich in die Rolle einer dm-Kassiererin schlüpfen und alle meine Einnahmen wird uns dm als Fördergeld spenden (ausgenommen sind die Einnahmen aus dem Verkauf von Geschenkkarten, Handy- und iTunes-Guthabenkarten sowie Erlebnisboxen).

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KEINE KÜRZUNGEN BEI KINDERN UND JUGENDLICHEN!

von Madeleine Porr

Schritt für Schritt und still und leise sollen den Berliner Kinder- und Jugendeinrichtungen ihre FÖRDERGELDER gestrichen werden – Ressourcen, DIE IHNEN GESETZLICH ZUSTEHEN, um die nachwachsenden Generationen in die Gesellschaft integrieren zu helfen.

Das ist fürwahr der Gipfel politischer Kurzsichtigkeit!

Was Familien längst nicht mehr leisten können und der Staat schon lange sträflich vernachlässigt, hatten in den vergangenen Jahrzehnten – oft schon mit minimaler Ausstattung und an der Grenze zur Selbstausbeutung – wenigstens die freien Träger noch aufrecht erhalten: ein vielfältiges außerschulisches Lern- und Freizeitangebot für die Erwachsenen der Zukunft.

Doch jetzt sollen selbst die bislang zugeteilten Förderkrümel noch weniger werden. Denn jeder Groschen wird gebraucht, um sich zumindest den Anschein zu geben, die in rasender Geschwindigkeit steigenden Kreditzinsen für die himmelhohe Haushaltsverschuldung noch bezahlen zu können.

Nach dem Motto „Nach uns die Sintflut!“ soll dafür denen ihr Geld weggenommen werden, die am wenigsten Medienmacht besitzen und damit auch am wenigsten öffentliche Aufmerksamkeit erzwingen können – auch wenn es ausgerechnet diejenigen sind, die doch später unsere Rente zahlen sollen.

Und tatsächlich gab es dann auch keine breite – und ja, warum nicht: solidarische – mediale Vorab-Information über die Demonstration „Jugend verschwindet“, zu der ein breites Bündnis von Trägern der Kinder- und Jugendarbeit für den vergangenen Freitag Nachmittag aufgerufen hatte.

Ich finde, das ist – neben der politischen Schande – auch ein Armutszeugnis für die lokalen Medien und verdeutlicht das Maß ihrer Heuchelei in der Berichterstattung; sind sie doch die ersten, die für höhere Auflagen- und Zuschauerzahlen ihre Titelseiten und Nachrichten-Überblicke mit Horrormeldungen über zunehmende „Verwahrlosung“, „Kriminalisierung“ und/oder „Radikalisierung“ der Jugend aufputzen und dann auch immer gleich erst mal gebetsmühlenartig nach härteren Bestrafungen rufen.

Deshalb noch einmal an dieser Stelle ein umso schallenderes „KEINE KÜRZUNGEN: KINDER UND JUGENDLICHE HABEN EIN RECHT AUF KOSTENLOSE BILDUNGSANGEBOTE!“ sowie der Aufruf des Bündnisses, die Kürzungsabsichten des Senats nicht hinzunehmen.

Die gemeinsame Botschaft der kleinen und großen, jungen und alten TeilnehmerInnen der Demo war jedenfalls deutlich: „Wir wollen für die Kinder und Jugendlichen wieder den Platz, der ihnen in dieser Gesellschaft gebührt!“

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STARKE NAHRUNG FÜR STARKE KINDER!

(aus der Presse-Information:) Das Kinderrecht auf starke Nahrung geht unter, wenn mit allen Mitteln Konzernprofite gesteigert werden sollen.

Da ist es gut zu wissen, wie man Kräfte direkt aus der Natur für sich nutzbar machen kann. Der Berliner Verein En Buenas Manos e.V. wird nun erneut vom Deutschen Kinderhilfswerk dafür gefördert, dass er Kindern die hochwertige alte Kulturpflanze Amaranth in die Hände gibt: „Ein starkes Korn für starke Kinder!“

Dazu erklärte Enie van de Meiklokjes, Botschafterin des Deutschen Kinderhilfswerkes, gestern bei der Scheckübergabe in Berlin: „Hier lernen Kinder die besonders nährhaltige Kulturpflanze Amaranth kennen und ihren hohen Wert für die kindliche Ernährung. Sie wird von Kindern gepflanzt, betreut und geerntet. Und deshalb unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk dieses Projekt besonders gerne, denn: Auf die Kinder kommt es an!“

Madeleine Porr, Geschäftsführerin von En Buenas Manos e.V. und Projektleiterin: „Wir stärken die Kinder auf verschiedenen Ebenen: direkt über den Verzehr des Powerkorns und indirekt über das vielfältige Wissen, das wir ihnen vermitteln. Sie haben ein Recht auf kraftvolle Nahrung und lernen bei uns, dafür auch selbst Verantwortung zu übernehmen. So freut es uns sehr, dass uns das Deutsche Kinderhilfswerk bei dieser Arbeit unterstützt.“

(Foto: Werkstatt N / Rat für Nachhaltige Entwicklung)

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Förderung unserer Arbeit

von Madeleine Porr

Abseits der etablierten Wege ist es für jeden gemeinnützigen Verein schwer, die Anliegen umzusetzen, deretwegen er sich gebildet hat. Vor allem das Thema „Finanzierung“ nimmt stets einen großen Raum ein, denn von ihr hängt ab, wie präsent die Arbeit in der Gemeinschaft sein kann, derem Nutzen sie doch dient.

Das ist auch bei En Buenas Manos e.V. nicht anders. Der Trägerverein von „El Pan Alegre – Das Fröhliche Brot“ hat zwar seine Überzeugung vom Sinn und Nutzen dieses Projektkonzepts nie von finanzieller Unterstützung abhängig gemacht; aber dass es neben Mitgliedsbeiträgen, privaten Einzelspenden und Sachsponsoring nun schon zum dritten Mal auch Fördermittel gibt, symbolisiert für uns auch die zunehmende gesellschaftliche Anerkennung unserer tatsächlichen „Gemein-Nützlichkeit“.



Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen unseren UnterstützerInnen und hier insbesondere der
Initiative dieGesellschafter.de sowie – aus aktuellem Anlass – erneut dem Deutschen Kinderhilfswerk!

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